2008-09-27 08:53:10 - IISHF - Title Events 
 Germany won the Men European Championship 2008 StumbleUpon Toolbar
Great Britain came second
Host logo for Men European Championship 2008
Germany won the Men European Championship 2008 winning in the final with 6-3 (2-0, 2-0, 2-3) over Great Britain. In the first semifinal Germany won 5-2 over Denmark (2-0, 3-2). In the second semifinal Great Britain upset the defending champion from Switzerland by 5-4 after penalty shootout (1-1, 2-2, 0-0, 2-1). In the game for third place Switzerland won 5-4 over Denmark (2-3, 3-1). The other placements no. 5: Austria, no: 6 Netherland and no. 7 Poland. This year was a very competitive tournament. All teams won a least one game and all teams lost a least one game. The Men European Championship 2008 took place October 3-5, 2008 in Stegersbach, Austria. Tournament homepage: www.em08.co.at/

Fairplay Cup won by Switzerland.
All Star Team selected consisting of:
Best goalkeeper: #1, James Tanner, Great Britain
Outfield player: #71, Emmanuel Weiss, Switzerland
Outfield player: #12, Sascha Wilson, Germany
Outfield player: #3, Oliver Sommer, Denmark
Outfield player: #24, Stefan Oberhauser, Austria

Topscore in the tournament: #16, Michael Lauritzen, Denmark with 18 points (9 goals, 9 assists).

Results from games:
Friday, 3 October 2008
1 10:00 Great Britain vs. Germany 2:2
2 11:00 Denmark vs. Switzerland 6:4
3 12:00 Poland vs. Austria 1:6
4 13:00 Netherland vs. Great Britain 1:4
5 14:00 Germany vs. Denmark 5:2
6 15:00 Switzerland vs. Austria 8:1
7 16:00 Poland vs. Netherland 1:8
Saturday, 4 October 2008
8 09:00 Netherland vs. Germany 4:7
9 10:00 Great Britain vs. Austria 4:2
10 11:00 Denmark vs. Poland 7:3
11 12:00 Switzerland vs. Netherland 3:3
12 13:00 Great Britain vs. Denmark 3:2
13 14:00 Austria vs. Germany 6:4
14 15:00 Poland vs. Switzerland 0:9
15 16:00 Netherland vs. Denmark 3:5
16 17:00 Great Britain vs. Poland 9:1
17 18:00 Germany vs. Switzerland 2:1
18 19:00 Austria vs. Denmark 4:6
Sunday, 5 October 2008
19 09:00 Switzerland vs. Great Britain 2:0
20 10:00 Germany vs. Poland 6:1
21 11:00 Austria vs. Netherland 6:3
22 12:00 Netherlands vs. Poland 5:6 Placement 5-7
23 13:00 Germany vs. Denmark 5:2 Semi Final (2-0, 3-2)
24 14:00 Austria vs. Poland 6:0 Placement 5-7
25 15:00 Great Britain vs. Switzerland 5:4 Semi Final (after Penalty-Shootout) (1-1, 2-2, 0-0, 2-1)
26 16:00 Netherlands vs. Austria 4:2 Placement 5-7
27 17:00 Denmark vs. Switzerland 4:5 Place 3/4 (3-2, 1-3)
28 18:30 Germany vs. Great Britain 6:3 Place 1/2 (2-0, 2-0, 2-3)

Text from Germany Federation homepage www.ishd.de (in German):
Als hätte es der Autor des Artikels "Den alten Rivalen wieder vom Thron stoßen - Deutschlands Herren auf dem Weg zur EM" bereits im Vorfeld gewusst: diese EM war, was das Sportliche anbelangt, keine EM wie seither. Wer hätte zum Beispiel vor dem ersten Bully daran gedacht, dass Deutschland und die Schweiz nach 4 Vorrunden-Spielen um den Einzug ins Halbfinale zittern müssen? So viel Spannung in der Vorrunde hat bisher noch keine Herren-EM geboten - am Ende aber setzte sich die Strategie von Bundestrainer Manfred Schmitz dann doch durch, während die Schweizer Equipe, der alte Rivale der Deutschen Auswahl, ihre Ziele nicht erreichen konnte. Aber der Reihe nach...

Donnerstag morgen 06:30 Uhr Flughafen Düsseldorf: 16 Spieler des 19-köpfigen Kaders plus der gesamte Betreuerstab trafen sich zu früher Morgenstunde am Flughafen Düsseldorf für den Flug nach Wien. Alles verlief reibungslos, wenn man einmal von dem etwas zu kleinen 9-Sitzer-Bus absieht, der die Ausrüstung nach Stegersbach bringen sollte- aber auch das bekamen die Betreuer Ralf Zingsheim und Klaus Molitor wie immer perfekt in den Griff. Um 08:50 Uhr hob die Maschine der Air Berlin pünktlich mit Ziel Wien-Schwechat ab. Zeitgleich startete auch Nationalspieler Lukas Fettinger aus Augsburg von München aus nach Wien. Alexander Weiß stieß erst am Abend ebenfalls von München aus zur Mannschaft, während Michael Kemmerling erst Freitag Abend in Stegersbach sein konnte. Dass diese logistische Meisterleistung perfekt und reibungslos über die Bühne ging, war vor allem auch der zeitaufwändigen Organisation im Vorlauf zu dieser EM zu verdanken. Der Rest dieses Donnerstags stand im Zeichen Erholung, Entspannung und einer teambildenden Maßnahme.

Großbritannien - Deutschland 2:2 (2:0): Im ersten Spiel der Europameisterschaft 2008 traf die Auswahl von Bundestrainer Manfred Schmitz auf Großbritannien und nach dem ersten Drittel rieben sich die Zuschauer verwundert die Augen: 15 Minuten lang hatte Deutschland überhaupt nicht stattgefunden und wurde regelrecht von den Briten überrollt. Zu langsam, zu ungenau, zu unsicher und zu ideenlos agierte das Team um Kapitän Patrick Schmitz - außerdem merkte man den Briten an, dass diese bereits am Vortag auf dem ungewohnten Sports-Court trainieren konnten. 2:0 war auch das völlig verdiente Zwischenergebnis. Kurz nach Wiederanpfiff keimte durch das 2:1 durch Newcomer Sebastian Czajka wieder Hoffnung auf im Deutschen Lager. 5 Minuten vor Ende der Partie gelang dann Sascha Wilson in Überzahl der ersehnte 2:2-Ausgleichstreffer. Zufrieden war man im Trainerstab mit dem Spiel in keinster Weise, es überwog dann aber doch die Freude über den Punktgewinn, der nach 20 Minuten außer Reichweite zu sein schien.
Torfolge: 1:0 Blackwood (Campbell), 2:0 Tanner (S. Dickinson), 2:1 Czajka (Sohlmann), 2:2 Wilson (Surkemper)
Strafen: Grobritannien 10 Min., Deutschland 8 Min.

Deutschland - Dänemark 5:2 (2:1): Dänemark war dann der zweite Gegner Deutschlands und hier sollte so einiges besser laufen. Bereits nach 3 Minuten stand es 1:0 für Deutschland durch Bundesliga Knipser Christian Sohlmann, Tim Schmitz erhöhte nach 10 Minuten auf 2:0, während die Dänen mit dem Schlusspfiff der ersten Halbzeit noch einmal auf 2:1 herankamen. Die zweite Halbzeit wurde dann von Deutschland bestimmt, weil sich die Dänen viel zu passiv verhielten - bis zur 36. Minute schraubte Deutschland das Ergebnis auf 5:1 herauf. Der 5:2-Anschlusstreffer sollte lediglich Ergebniskosmetik sein. Dass die Schweiz ihr erstes Spiel mit 6:4 gegen eben diese Dänen verloren hatte, erhöhte natürlich den Wert dieser 2 Punkte ungemein.
Torfolge: 1:0 Sohlmann (-), 2:0 T. Schmitz (Fettinger), 2:1 Butler (-), 3:1 Surkemper (Hahnemann), 4:1 Ningel (Sohlmann), 5:1 Surkemper (Tözen), 5:2 Søndergaard (Lauritzen)
Strafen: Deutschland 6 Min., Dänemark 4 Min.

Niederlande - Deutschland 4:7 (2:3): Zweiter Spieltag und wieder das erste Spiel des Tages für die Deutsche Mannschaft. Gegner Niederlande hatte bereits am Vortag verlauten lassen, dass Deutschland in diesem Jahr mehr als schlagbar war und die Mannschaft noch nie so schlecht besetzt war wie bei dieser EM. Erstmals stand in diesem Spiel dann auch Deutschlands Junioren-National-Torhüter der letzten Jahre Steffen Müller im Tor für Deutschland und die Nervosität und die Aufregung waren ihm deutlich anzumerken. Das 1:0 durch die Niederlande konterte Deutschland sofort mit 3 eigenen Toren. Trotz dreier weiterer Treffer der Holländer war der Deutsche Pflicht-Sieg in diesem Spiel nie ernsthaft gefährdet. Für einen Schock-Moment sorgte allerdings die Verletzung von Sascha Wilson, der bei einem Zusammenprall mit einem Niederländer von einem Schläger am Auge verletzt wurde und in der Augenklinik in Graz behandelt werden musste. Nach Stunden des bangen Wartens kam aber die Entwarnung aus dem Klinikum - keine gravierenden Schädigungen und der Einsatz im letzten Spiel des Tages gegen die Schweiz war nicht gefährdet.
Torfolge: 1:0 de Weerd, 1:1 Fettinger (Wilson), 1:2 Surkemper (-), 1:3 Weiß (Mörsch), 2:3 Wilkes (Collard), 2:4 T. Schmitz (-), 2:5 Tözen (Hahnemann), 3:5 Hendriks (-), 3:6 Tözen (Surkemper), 3:7 Scheiff (-), 4:7 van Hout (Vugts)
Strafen: Niederlande 8 Min., Deutschland 10 Min.

Österreich - Deutschland 6:4 (2:1): Gestützt auf bereits 5 Vorrundenpunkte ging das Team des Trainergespanns Schmitz/Gehrig dann in die Begegnung gegen den Gastgeber Österreich - ein Sieg in diesem Spiel wäre beinahe gleichbedeutend mit der sicheren Halbfinalteilnahme. Aber es kam dann doch alles anders. Von der ersten Minute versuchte der Gastgeber der technisch und läuferisch überlegenen Deutschen Mannschaft durch Kampfkraft und Einsatz den Schneid abzukaufen, was auch bestens gelang. Das Deutsche Team kam nie richtig ins Spiel und verlor durchweg viel zu viele Zweikämpfe. Ein Penalty und eine kleine Zeitstrafe wegen Zeitspiels entschieden dann die Begegnung 45 Sekunden vor Schluß beim Spielstand von 4:4 zu Gunsten der Österreicher. Frust und Ärger machten sich anschließend im Deutschen Team breit und das Trainergespann musste in vielen Einzel- und Gruppengesprächen motivieren, Fehler ansprechen und Mut machen. Durch diesen Punktverlust stand nun auch Deutschland auf der Kippe und würde im ungünstigsten Fall das Halbfinale verpassen - zumal als nächstes der Klassiker der letzten Jahre auf dem Programm stand: Deutschland gegen die Schweiz war in diesem Jahr auch wegen der spannenden und komplizierten Tabellensituation der Kracher schlechthin.
Torfolge: 1:0 Berger (-), 1:1 Sohlmann (Czajka), 2:1 Majek (-), 2:2 Sohlmann (Czajka), 2:3 Kemmerling (Sohlmann), 3:3 Steiner (Berger), 4:3 Hobold (Majek), 4:4 Kemmerling (Sohlmann), 5:4 Oberhauser (Penalty), 6:4 Oberhauser (Majek)
Strafen: Österreich 12 Min., Deutschland 8 Min.

Deutschland - Schweiz 2:1 (0:1): Die Tabellensituation vor diesem Spiel war brisant wie nie - der Verlierer dieser Top-Begegnung, in früheren Jahren überboten sich beide Teams hierbei im Taktieren und Bluffen, musste um die Halbfinalteilnahme bangen. Von der ersten Sekunde entwickelte sich ein Spitzenspiel - vermutlich das schnellste und technisch sowie taktisch beste Spiel dieser EM. Beide Torhüter, Rene Hippler für Deutschland und Joël Vuilleumier für die Schweiz, boten ihr ganzes Können auf und so dauerte es bis zur 18. Spielminute ehe Hippler das erste Mal geschlagen war - es sollte das einzige Mal in dieser Begegnung bleiben. Patrice Jacquemai netzte zum 1:0 in Überzahl ein während Christian Sohlmann auf der Strafbank saß. Mit einer im Vergleich zum Österreich-Spiel völlig veränderten Einstellung ging das Team von Manni Schmitz dann weiter in die zweite Hälfte und wurde für sein Engagement belohnt. Christian Sohlmann glich in der 26. Spielminute zum 1:1 aus. Bei 31:19 musste dann wieder Sohlmann auf das Sünderbänkchen - doch diesmal trafen die Deutschen. Patrick Schmitz nutzte einen feinen Pass vom kurz vor dem Spiel aus dem Krankenhasu zurückgekehrten Sascha Wilson in Unterzahl eiskalt zum 2:1-Führungstreffer. Dabei blieb es dann auch obwohl man nach einer dummen Strafe von Florian Surkemper eine halbe Minute vor Ende der Partie noch einmal heftig zittern musste. Deutschland war damit sicher im Halbfinale, während die Schweiz weiter in die Krise schlitterte. Ein dicker Wertmutstropfen blieb nach dem Spiel allerdings: Marcel Mörsch hatte sich in der Begegnung eine Bänderriss im Knie zugezogen und fiel damit für den Rest der EM (wie auch für die anstehenden Bundesliga-Play-Offs) aus. Ganz herzliche Genesungswünsche von dieser Stelle aus!
Torfolge: 0:1 Jacquemai (-), 1:1 Sohlmann (-), 2:1 P. Schmitz (Wilson)
Strafen: Deutschland 12 Min., Schweiz 10 Min.

Deutschland - Polen 6:1 (3:1): Nachdem die Schweiz im ersten Spiel des dritten Turniertags mit 2:0 gegen Tabellenführer Großbritannien gewonnen hatte, konnte sich Deutschland mit dem Spiel gegen Polen praktisch den Halbfinal-Gegner aussuchen. Bei einem Sieg mit mehr als 6 oder mehr Toren Unterschied wäre Deutschland Tabellenführer gewesen, hätte dann aber im Halbfinale gegen die viertplatzierte Mannschaft aus der Schweiz antreten müssen. Weniger als 6 Tore Unterschied bedeuteten Platz 2 hinter Großbritannien und damit Dänemark im Halbfinale. Vor diesem Hintergrund war die taktische Marschroute klar: ein Sieg musste her, aber auf keinen Fall durfte man mehr als 5 Tore Unterschied herausspielen. Entsprechend entwickelte sich kein schönes Spiel - Polen konnte nicht und Deutschland wollte nicht. Für Torhüter Müller im Deutschen Kasten ein eher undankbares zweites Länderspiel, aber aus strategischer Sicht das einzig richtige Vorgehen. Der Rest ist schnell erzählt: Deutschland kam bei 90% Ballbesitz leicht zu Toren und spielte den Rest der Spielzeit ruhig und überlegen herunter, so dass man sich am Ende in der Tabelle auf Rang 2 einreihte und gegen die vermeindlich leichteren Dänen im Halbfinale zu spielen hatte.
Torfolge: 1:0 P. Schmitz (-), 1:1 Rutkowski (Romanowski), 2:1 Ningel (Weiß), 3:1 Fettinger (Kemmerling), 4:1 Kemmerling (-), 5:1 Fettinger (-), 6:1 Tözen (Surkemper)
Strafen: Deutschland 2 Min., Polen 2 Min.

Deutschland - Dänemark 5:2 (Halbfinale): Wer vielleicht vermutet hätte, dass das Geplänkel im letzten Vorrundenspiel gegen Polen Auswirkungen auf das Halbfinale haben würde, sah sich getäuscht. Von der ersten Sekunde an knüpfte die Deutsche Equipe an das Spiel gegen die Schweiz vom Vortag an und legte ein unglaubliches Tempo vor. Bereits jetzt sah man den Vorteil der auf konsequent 4 Reihen ausgerichteten Strategie des Deutschen Trainerteams. Der Gegner aus Dänemark kam kaum zu Chancen und wenn, dann nur, wenn die Dänen Kapital aus einer der wenigen gewonnen Zweikämpfe schlagen konnten. Die Dänen waren im Grunde nur in Überzahl gefährlich und trafen entsprechend auch nur bei numerischer Überlegenheit (2:1 bei 4-2-Überzahl und 5:2 bei 4-3-Überzahl). Letztendlich war der dänischen Mannschaft der Kräfteverschleiß über die drei Turniertage anzusehen, so dass Deutschland mehr oder weniger ungefährdet ins Finale einziehen konnte.
Torfolge: 1:0 Weiß (Komor), 2:0 Surkemper (-), 2:1, 3:1 P. Schmitz (Wilson), 4:1 Komor (Hahnemann), 5:1 Tözen (Surkemper), 5:2
Strafen: Deutschland 6 Min., Dänemark x Min.

Deutschland - Großbritannien 6:3 (Finale): Allen Kritikern zum Trotz haben Bundestrainer Manfred Schmitz und sein Co-Trainer Stefan Gehrig das ganze Turnier über an einer 4-Reihen-Strategie festgehalten - ein Umstand, der sich im Finale mehr als bezahlt machen sollte. Erstmals seit 8 Jahren lautete die Finalpaarung nicht mehr Deutschland - Schweiz, sondern Deutschland - Großbritannien - darauf hätte sicher keiner vor der EM gewettet. Die Briten hatten sich in einem packenden Halbfinalmatch mit 5:4 nach Penaltyschiessen gegen die Schweiz durchsetzen können, aber an diesem letzten Turniertag in 2 Spielen gegen die Eidgenossen unglaublich Kräfte und Substanz lassen müssen. Dies nutzten Patrick Schmitz und seine Teamkameraden dann auch eiskalt aus - anders als im ersten Spiel des Turniers bestimmten jetzt die Deutschen von der ersten Minute an das Tempo und setzen den Gegner mit konsequentem und aggressiven Forechecking ständig unter Druck, so dass Großbritannien im ersten Drittel des auf 3 x 20 Minuten angesetzten Finals auf nur sechs Torschüsse kam. Wie schon im Halbfinale war es Alexander Weiß, der sein Team mit 1:0 in Führung brachte - eine Führung die bis 10 Minuten vor Ende der Partie auf 6:0 ausgebaut wurde. Was dann in knapp 2 Minuten folgte trieb dem Bundestrainer die Zornesröte ins Gesicht: innerhalb kürzster Zeit verkürzten die Briten dank dreier freundlicher Einladungen der gesamten Deutschen Mannschaft auf 6:3. Eine Auszeit und eine klare Ansage beendeten dieses kurze britische Intermezzo, so dass Deutschland die verbleibenden Minuten wieder sicher zu Ende spielen konnte - an deren Ende stand dann der fünfte Europamseisterschaftstitel für die Deutsche A-Nationalmannschaft.
Glückwunsch an das gesamte Deutsche Team, an den Trainer- und Betreuerstab und natürlich an alle Spieler!
Torfolge: 1:0 Weiß (Komor), 2:0 Sohlmann (T. Schmitz), 3:0 Holthausen (Kemmerling), 4:0 Tözen (Surkemper), 5:0 Komor (Ningel), 6:0 Hahnemann (Tözen), 6:1, 6:2, 6:3
Strafen: Deutschland 10 Min., Großbritannien x Min.

Allen Mitgereisten, allen Spielern und allen weiteren Teammitgliedern wird diese EM sicherlich lange in Erinnerung bleiben. Auch abseits der sportlichen Überraschungen war es eine besondere EM für deren Ausrichtung ein ganz herzliches Dankeschön an die Tigers Stegersbach geht. Es waren auch die Kleinigkeiten und die Details, die die Messlatte ein weiteres Mal um einiges höher gelegt haben. Angefangen bei einer wunderschönen Spielstätte und einem traumhaften Hotel über eine würdige Eröffnungsfeier mit anwesender Polit-Prominenz und einer hervorragenden Verpflegung an der Spielstätte bis hin zu einer Live-Video-Übertragung per Internet, den mit Inline-Skaterhockey-Artikeln geschmückten Schaufenstern der Stegersbacher Einzelhandelsgeschäfte und den hochwertigen Uhren, die den All-Star-Spielers als Geschenk aus den Händen des Bürgermeisters von Stegersbach überreicht wurden - alles passte in das Gesamtbild einer perfekt organisierten Veranstaltung.

Glückwunsch noch einmal an das Deutsche Team und natürlich auch an die zweitplatzierte Mannschaft aus Großbritannien. Man sieht sich dann im nächsten Jahr in der Schweiz, wenn der Inline-Skaterhockey-Zirkus zur Europameisterschaft 2009 wieder in Lugano gastiert.

Alle Ergebnisse
Freitag, den 03. Oktober 2008
Großbritannien - Deutschland 2:2, Dänemark - Schweiz 6:4, Polen - Österreich 1:6, Niederlande - Großbritannien 1:4, Deutschland - Dänemark 5:2, Schweiz - Österreich 8:1, Polen - Niederlande 1:8

Samstag, den 04. Oktober 2008
Niederlande - Deutschland 4:7, Großbritannien - Österreich 4:2, Dänemark - Polen 7:3, Schweiz - Niederlande 3:3, Großbritannien - Dänemark 3:2, Österreich - Deutschland 6:4, Polen - Schweiz 0:9, Niederlande - Dänemark 3:5, Großbritannien - Polen 9:1, Deutschland - Schweiz 2:1, Österreich - Dänemark 4:6

Sonntag, den 05. Oktober 2008
Schweiz - Großbritannien 2:0, Deutschland - Polen 6:1, Österreich - Niederlande 6:3, Niederlandes - Polen 5:6 (Plätze 5-7), Deutschland - Dänemark 5:2 (Halbfinale), Österreich - Polen 6:0 (Plätze 5-7), Großbritannien - Schweiz 5:4 n.P. (Halbfinale), Niederlandes - Österreich 4:2 (Plätze 5-7), Dänemark - Schweiz 4:5 (Spiel um Platz 3), Deutschland - Großbritannien 6:3 (Finale)


All-Star-Team 2008 (v.r.): Oliver Sommer (Dänemark), Sascha Wilson (Deutschland), James Tanner (Großbritannien), Emmanuel Weiss (Schweiz), Stefan Oberhauser (Österreich)
Abschlussplatzierungen
1. Deutschland
2. Großbritannien
3. Schweiz
4. Dänemark
5. Österreich
6. Niederlande
7. Polen

Auszeichnungen
Top-Scorer: Michael Lauritzen (Dänemark) mit 18 Punkten (9 Tore / 9 Vorlagen).
All-Star-Team: Torhüter: James Tanner (Großbritannien), Feldspieler: Emmanuel Weiss (Schweiz), Oliver Sommer (Dänemark), Sascha Wilson (Deutschland), Stefan Oberhauser (Österreich)
Fair-Play-Pokal: Schweiz

 By Sommer Erik

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